Volkswagen „ID“ 3 – Steht „ID“ für Idee?
„ID“? Was ist „ID“? Stehen die zwei Buchstaben für die Abkürzung „Idee“? Dann stellt sich bei „Idee 3“ die Frage, was aus den ersten beiden Ideen
geworden ist. Haben es ID 1 und ID 2 nicht geschafft, daher fängt man mit „ID 3“ an?
Näher liegt die Vermutung, dass „ID“ für „Identität“ steht, denn dann hat die „3“ einen Sinn. Die ID 1 dürfte das Zeitalter des VW Käfer markieren, die ID 2
könnte die Golf-Identität für Volkswagen darstellen. Somit wäre die „Identität 3“ für den Wolfsburger Autobauer der Aufbruch in das Zeitalter „Elektro-
Mobilität“. Das dürfte die Erklärung für das erste E-Auto von Volkswagen sein, den VW „ID.3“. Aber Moment, das E-Auto ist für VW kein Neuland,
schließlich gibt es den „E-Up“ und „E-Golf“. Sicher sind das keine schlechten Autos, allerdings wurde in das ursprünglich für den Antrieb mit
Verbrennungsmotor entwickelte Chassis, ein Elektroantrieb eingebastelt.
Weder Motorraum noch die Bodengruppe des „E-Up“ und „E-Golf“ waren für E-Motor, E-Kabelstrang oder Hochvolt-Batterie konzipiert worden.
„ID“ erklärt Volkswagen selber so: „Das Kürzel ID. steht für intelligentes Design, Identität und visionäre Technologien.“
Der „ID.3 Pure“ ist der Einsteiger in die Volkswagen E-Mobilität.
E-Auto bedeutet umdenken. Interessante Werte bei einem „Verbrenner“ sind die Zylinderzahl des Motors, sowie der Hubraum und die PS-Leistung. Bei
einem „Stromer wird aus der Zylinderzahl die Kilowatt-Stunde (kWh) der Hochvolt-Batterie, für den Hubraum steht die Volt-Systemspannung. Den Wert
der PS-Leistung, haben die Antriebssysteme gemeinsam.
Als Beispiel, der Basis-Verbrenner (VW Golf) und der Basis-Stromer (VW ID.3):
VW Golf, 4-Zylinder, 1,0 Ltr. Hubraum, TSI Motor mit 66kW (90 PS)
VW ID.3, 45 kWh Batterie, 400 Volt Systemspannung, E-Motor-Leistung von 93
kW (126 PS) oder 110 kW (150 PS)
Die Basisversion, des „ID.3“ trägt den Namen „Pure“. Die zweite, der E-Auto-
Leistungsvarianten trägt den Namen „ID.3 Pro“. Wie in dem „Pure“ liegen in dem
„Pro“ 400 Volt Systemspannung an, allerdings liefert das Stromherz im Chassis des
„ID.3 Pro“ 58 kWh, der E-Motor kann mit 107 kW (146 PS) oder 150 kW (204 PS)
bestellt werden.
Das vorläufige Spitzen-Akkupack wird im „ID.3 Pro S“ geliefert. Die in der
Bodengruppe eingebaute 77 kWh Batterie versorgt das E-Auto, entgegen der
Erwartung, nicht mit PS-Höchstleistung, die den Asphalt kraftvoll nach hinten zu schieben, sondern Reichweite generieren soll. Daher sind die schon
sportlichen Leistungsdaten, mit 150 kW (204 PS) gleich der des „ID.3 Pro“. dafür ist die Reichweite von 550 Kilometern, nach WLTP-Messverfahren, um
130 Kilometer weiter, als bei der Mittleren „ID.3 Pro“-Variante. Der Basis „ID.3 Pure“ hat eine „WLTP“-Reichweite von 330 km.
„We Charge“-Ladekarte von VW für das E-Auto
Die 400 Volt Systemspannung ist Basis, dass das E-Auto in nur 30 Minuten, so die Werksangabe, an einer 100kW Ladestation mit Strom für 290 Kilometer
versorgt ist. Für das Strom tanken bietet Volkswagen in Zusammenarbeit mit IONITY den VW-Kunden die „We Charge“-Ladekarte an. Mit dieser haben
„ID“-Besitzer Zugang zu europaweit 150.000 Ladepunkten.
Die Voraussetzung, sein eigenes Nummernschild an einem „ID.3“ montieren zu können ist die Überweisung von mindestens 30.000 Euro (Fördermittel
nicht abgezogen) für den „ID.3 Pure“ in der Basisversion und ohne Sonderausstattung.
Die Auslieferung an Kunden für das neue Volkswagen E-Auto, den „ID.3“ ist für das Jahr 2020 geplant.
Bildergalerie: VW ID.3
Fotos: Volkswagen
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