Beispiel für einen E-Motor
eines Elektro-Autos
Wie funktioniert das E-Atuo - oder
„Hubraum ist durch nichts zu ersetzen,
als durch …Volt?“
Der Satz „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen,
außer durch mehr Hubraum“. Das ist wohl einer der
bedeutenden Sätze in der Geschichte des
Verbrennungsmotors, Obwohl es das Auto zu Beginn
nicht leicht hatte.
Kaiser Wilhelm II hatte eine klare Meinung zum
Automobil. Um das Jahr 1900 soll er gesagt haben:
„Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich
glaube an das Pferd."
Auch Winston Churchill war der Ansicht:
„Ich war schon immer der Meinung, dass der Austausch
der Pferde durch den Verbrennungsmotor ein
zweifelhafter Meilenstein in der Geschichte der
Menschheit ist“
Es ist bekannt, was aus dem Automobil geworden
ist.
Das einundzwanzigste Jahrhundert wird für den
Wandel der Mobilität stehen. Fossile Brennstoffe
werden sich als Energieträger für die Automobilität
reduzieren, wenn nicht sogar verschwinden.
Ob der Elektro-Motor, die Brennstoffzelle oder ein
anderes Antriebskonzept die Zukunft darstellt, das
wird die Zukunft zeigen.
Klar ist, das Elektro-Auto wird eine Rolle spielen.
Der Kreis schließt sich mit einem weiteren Zitat aus
dem Jahr 2012. Ferdinand Dudenhöffer sagte der
Süddeutschen Zeitung:
„Die Elektromobilität ist dabei zu sterben.“
Es ist wahrscheinlich, dass diese Aussage einen
vergleichbaren Wert hat, wie die von Kaiser
Wilhelm II.
Das Elektro-Auto gab es vor dem Auto
mit Verbrennungsmotor
Die Idee, von einem elektrisch angetriebenen
Fahrzeug, ist nicht neu.
Das erste, der
Öffentlichkeit
präsentierte,
Elektrofahrzeug
stammt
aus dem Jahr 1881.
Es ist das elektrische
Dreirad von Gustave
Trouvés.
Das erste Verbrennungsmotor getriebene Fahrzeug
erblickte fünf Jahre
später das Licht der
Öffentlichkeit. Das
Patent meldete Carl
Benz im Juli 1886 für
seinen „Patent
Motorwagen“ an.
Das wohl außergewöhnlichste Elektro-Auto aller
Zeiten stammt von dem US-Amerikanischen
Autobauer General Motors aus dem Jahr 1971.
Es trägt die Typbezeichnung: „Lunar Roving Vehicle“.
Dieses E-Auto ist frei zugänglich, keine Absperrung,
kein Wachpersonal.
Das Einzige Problem, dieses E-Auto steht in 384.400
Kilometern Entfernung auf dem Mond.
Wie funktioniert das E-Auto
Vier Komponenten sind elementar für jedes Elektro-
Auto:
Als erstes fließt Strom durch das Ladegerät des E-
Autos. Dieses hat die Aufgabe, die Stromaufnahme
von der Ladestation zu regulieren und eventuell
kommenden Wechselstrom „AC“ in Gleichstrom „DC“
zu wandeln.
Zweite Station ist der Energie- / Strom-Speicher, die
Batterie.
Modular in die Bodengruppe eingebaut. „Modular“
bedeutet, das einzelne, defekte Akku-Elemente
ausgetauscht werden könnten.
Die Vorteile für diese Position im Chassis liegen auf
der Hand.
Zwischen den Achsen ist ausreichend Platz, das
Gewicht des Akkus verlagert den Schwerpunkt des E-
Autos nach unten, das ist vorteilhaft für die
Fahreigenschaften. Hinzu kommt, dass der unter
dem Elektro-Auto strömende Fahrtwind die Batterie
kühlen kann.
Als nächstes bereitet die „Leistungseinheit“ den
Strom für den Elektro-Motor vor. Ähnlich einer
Zündspule wird die Stromleistung für den E-Motor
„optimiert“.
Bei einem Verbrennungsmotor mit Zündkerze, kann
die Zündspule mit bis zu 30.000 Volt und zirka 10
Ampere den Zündfunken erzeugen.
Final wandelt der Elektro-Motor die elektrische
Energie in Mechanische Energie. Das bedeutet in
einfachen Worten: Auf der einen Seite fließt Strom in
den
E-Motor, auf der anderen Seite dreht sich eine Welle.
Die „mechanische Energie“ wird durch ein Getriebe
geführt und treibt das bzw. die Räder an – das
Elektro-Auto fährt.
Foto: Daimler
Foto: Volkswagen
Chassis E-Auto
mit für den Betrieb erfoderlichen Komponenten