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Mini Cooper SE

MINImal anders

Wenig Auto, für viel Geld?

Der Grundpreis für den Mini Benziner liegt bei 17.700 Euro. Wählt man dieses Auto für den Konfigurator, so wird ein Grundpreis um 500 Euro erhöht mit 18.200 Euro ausgewiesen. Die fünfhundert Euro erklären sich mit 15 Zoll Leichtmetallrädern, die für den Interessierten ungefragt in die Liste der Sonderausstattung aufgenommen werden. Gut gemacht – heute will doch eh niemand mehr sein Auto mit Stahlfelgen sehen. Der Vergleich des Basis Benziners mit dem Basis Stromer hinkt. Der Benziner schiebt den Minifahrer mit 75 PS nach vorn. Der Basis Stromer drückt den Asphalt mit 184 PS nach hinten. Also alles auf Anfang und den Vergleich auf Basis der Motorleistung starten. Ein Mini mit 192 PS Benzin-Motor hat mit Automatik-Getriebe einen Grundpreis von 28.100 Euro und ist auf den Namen „Cooper S“ getauft. Vor dem Kaufpreisvergleich mit dem Elektro Mini sollte der Benziner etwas Ausstattung bekommen, über die der Stromer serienmäßig verfügt. So sind zum Beispiel „MINI Connected Navigation mit 6,5"-Touchscreen“ und „LED-Scheinwerfer“ in der Grundausstattung des „Cooper SE“ enthalten. Somit ist der „Mehrpreis“ in Höhe von 4.400 Euro für den elektrifizierten Mini nicht „ausstattungsbereinigt“. Für den elektrisch angetriebene Mini „Cooper SE“ sind in der Basis 32.500 Euro zu überweisen. Eine lange Liste für Sonderausstattungen ist im Vergleich zum Verbrenner nicht vorhanden. Den E-Mini gibt es in vier Ausstattungslinien. Mit dem „Trim S“ für 32.500 Euro geht es los, gesteigert um „Trim M“ „Trim-L“. Die Topausstattung markiert der Mini-„Trim XL“ für 40.500 Euro. Der Cooper S mit Benzinmotor landet, im Klickfieber durch den Internet-Konfigurator bei 42.780 Euro.

Mini Sportwagen

Wenn der Anspruch „schnell weit weg“ ist, dann ist der Elektrische Mini das falsche Auto. Schnell und weit ist nicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Die Reichweite bei maximal 270 Kilometern. Dieses E-Auto spielt seine Stärken in der Stadt und auf der Landstraße aus. Der Strom Mini steht zwar um 1,8 Zentimeter höher als seine Benzin-Verwandtschaft, dafür ist der Schwerpunkt um 3 Zentimeter niedriger. Die Lithium-Ionen-Batterie, bestehend aus 12 Modulen, im Fahrzeugboden sorgen für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf den Achsen. Der im Vergleich zum Verbrenner leichtere Elektromotor trägt zur positiven Achslastverteilung des Fronttrieblers bei. Und worauf es beim Mini Cooper SE ankommt ist, wenn die Ampel grün wird. 270 Nm und 135 kW / 184 PS beschleunigen das E-Auto von 0 – 60 km/h in 3,9 Sekunden. Wer innerorts Kontakt zu Behörden und Ordnungshütern sucht: 0 – 100 km/h sind nach 7,3 Sekunden erledigt. (Der Benzin Mini Cooper S beschleunigt von 0 - 100 km/h in 6,7 Sekunden) An einer 11 kW Wallbox ist die 32,6 kWh Batterie mit 93,2 Ah nach 3,5 Stunden komplett geladen. Der Mini Cooper SE mit 350 Volt Systemspannung kann, muss aber nicht, sportlich bewegt werden. Vier Fahrmodi stehen zur Verfügung. Als Standard ist der Modus „MID“ hinterlegt. Wird der Kippschalter in der Mittelkonsole auf „Sport“ gestellt, so reagieren die Lenkung direkter und der Antrieb verfügt über ein spontaneres Ansprechverhalten. Für Reichweite mit dem Mini „Cooper SE“ sind die Fahrprogramme „Green“ und „Green+“ als Fahr-Modus hinterlegt. Der Modus „Green+“ sollte an sehr warmen, oder auch an sehr kalten Tagen wohl überlegt sein. Zu Gunsten der Reichweite werden Komfortfunktionen wie Heizung, Klimatisierung und Sitzheizung eingeschränkt beziehungsweise deaktiviert.

Mini Einkaufswagen

Das „Mini“ bezieht sich bei diesem E-Auto ganz klar auf die Typbezeichnung, nicht auf die Karosserie. Die Werte für Ladevolumen sind identisch zum Verbrenner. Der 3-Türige Mini hat ein Kofferraumvolumen von 211 Liter. Nach umklappen der Rücksitzlehnen wächst der Kofferraum auf 731 Liter Ladevolumen. Das Leergewicht des Elektro-Autos liegt bei1.365 Kilogramm. Durch die schwere Batterie dafür leichteren E-Motor sind das nur 145 Kilogramm an Mehrgewicht gegenüber dem Verbrenner. Die Zuladung des Viersitzers liegt bei 405 Kilogramm.

Mini Fazit

Bei einem interessanten Preis- / Leistungsverhältnis hat Mini einen Stadtflitzer auf vier Räder gestellt, der wie ein Garant für Fahrspaß auf innerstädtischen und Landstraßen wirkt. Im Vergleich zu den Verbrenner-Geschwistern steht der elektrifizierte Mini für „Gokart-Feeling next Level“. Das Antriebskonzept des E-Autos hat keinen Einfluss auf die Nutzbarkeit. Abmessungen, Kofferraumvolumen und Beinfreiheit sind gleich zum Mini mit Verbrennungsmotor. Wirtschaftlich ist der Mini ein Freund für das Bankkonto. Deutlich günstigere „Tank“- und Inspektions-Kosten schonen die Geldbörse. Dazu ist der Stromer steuerbefreit und die Anschaffung wird mit 6.000 Euro „Umweltbonus“ subventioniert. Einzige Ungewissheit: Wird der E-Mini ähnlich gute Gebrauchtwagen-Preise erzielen, wie die Verbrennungsmotor angetriebenen Versionen?

Bildergalerie: Mini Cooper SE

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Wenig Auto, für viel Geld?

Der Grundpreis für den Mini Benziner liegt bei 17.700 Euro. Wählt man dieses Auto für den Konfigurator, so wird ein Grundpreis um 500 Euro erhöht mit 18.200 Euro ausgewiesen. Die fünfhundert Euro erklären sich mit 15 Zoll Leichtmetallrädern, die für den Interessierten ungefragt in die Liste der Sonderausstattung aufgenommen werden. Gut gemacht – heute will doch eh niemand mehr sein Auto mit Stahlfelgen sehen. Der Vergleich des Basis Benziners mit dem Basis Stromer hinkt. Der Benziner schiebt den Minifahrer mit 75 PS nach vorn. Der Basis Stromer drückt den Asphalt mit 184 PS nach hinten. Also alles auf Anfang und den Vergleich auf Basis der Motorleistung starten. Ein Mini mit 192 PS Benzin-Motor hat mit Automatik- Getriebe einen Grundpreis von 28.100 Euro und ist auf den Namen „Cooper S“ getauft. Vor dem Kaufpreisvergleich mit dem Elektro Mini sollte der Benziner etwas Ausstattung bekommen, über die der Stromer serienmäßig verfügt. So sind zum Beispiel „MINI Connected Navigation mit 6,5"- Touchscreen“ und „LED-Scheinwerfer“ in der Grundausstattung des „Cooper SE“ enthalten. Somit ist der „Mehrpreis“ in Höhe von 4.400 Euro für den elektrifizierten Mini nicht „ausstattungsbereinigt“. Für den elektrisch angetriebene Mini „Cooper SE“ sind in der Basis 32.500 Euro zu überweisen. Eine lange Liste für Sonderausstattungen ist im Vergleich zum Verbrenner nicht vorhanden. Den E-Mini gibt es in vier Ausstattungslinien. Mit dem „Trim S“ für 32.500 Euro geht es los, gesteigert um „Trim M“ „Trim-L“. Die Topausstattung markiert der Mini-„Trim XL“ für 40.500 Euro. Der Cooper S mit Benzinmotor landet, im Klickfieber durch den Internet-Konfigurator bei 42.780 Euro.

Mini Sportwagen

Wenn der Anspruch „schnell weit weg“ ist, dann ist der Elektrische Mini das falsche Auto. Schnell und weit ist nicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Die Reichweite bei maximal 270 Kilometern. Dieses E-Auto spielt seine Stärken in der Stadt und auf der Landstraße aus. Der Strom Mini steht zwar um 1,8 Zentimeter höher als seine Benzin- Verwandtschaft, dafür ist der Schwerpunkt um 3 Zentimeter niedriger. Die Lithium-Ionen-Batterie, bestehend aus 12 Modulen, im Fahrzeugboden sorgen für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf den Achsen. Der im Vergleich zum Verbrenner leichtere Elektromotor trägt zur positiven Achslastverteilung des Fronttrieblers bei. Und worauf es beim Mini Cooper SE ankommt ist, wenn die Ampel grün wird. 270 Nm und 135 kW / 184 PS beschleunigen das E- Auto von 0 – 60 km/h in 3,9 Sekunden. Wer innerorts Kontakt zu Behörden und Ordnungshütern sucht: 0 – 100 km/h sind nach 7,3 Sekunden erledigt. (Der Benzin Mini Cooper S beschleunigt von 0 - 100 km/h in 6,7 Sekunden) An einer 11 kW Wallbox ist die 32,6 kWh Batterie mit 93,2 Ah nach 3,5 Stunden komplett geladen. Der Mini Cooper SE mit 350 Volt Systemspannung kann, muss aber nicht, sportlich bewegt werden. Vier Fahrmodi stehen zur Verfügung. Als Standard ist der Modus „MID“ hinterlegt. Wird der Kippschalter in der Mittelkonsole auf „Sport“ gestellt, so reagieren die Lenkung direkter und der Antrieb verfügt über ein spontaneres Ansprechverhalten. Für Reichweite mit dem Mini „Cooper SE“ sind die Fahrprogramme „Green“ und „Green+“ als Fahr-Modus hinterlegt. Der Modus „Green+“ sollte an sehr warmen, oder auch an sehr kalten Tagen wohl überlegt sein. Zu Gunsten der Reichweite werden Komfortfunktionen wie Heizung, Klimatisierung und Sitzheizung eingeschränkt beziehungsweise deaktiviert.

Mini Einkaufswagen

Das „Mini“ bezieht sich bei diesem E-Auto ganz klar auf die Typbezeichnung, nicht auf die Karosserie. Die Werte für Ladevolumen sind identisch zum Verbrenner. Der 3-Türige Mini hat ein Kofferraumvolumen von 211 Liter. Nach umklappen der Rücksitzlehnen wächst der Kofferraum auf 731 Liter Ladevolumen. Das Leergewicht des Elektro- Autos liegt bei1.365 Kilogramm. Durch die schwere Batterie dafür leichteren E-Motor sind das nur 145 Kilogramm an Mehrgewicht gegenüber dem Verbrenner. Die Zuladung des Viersitzers liegt bei 405 Kilogramm.

Mini Fazit

Bei einem interessanten Preis- / Leistungsverhältnis hat Mini einen Stadtflitzer auf vier Räder gestellt, der wie ein Garant für Fahrspaß auf innerstädtischen und Landstraßen wirkt. Im Vergleich zu den Verbrenner- Geschwistern steht der elektrifizierte Mini für „Gokart-Feeling next Level“. Das Antriebskonzept des E-Autos hat keinen Einfluss auf die Nutzbarkeit. Abmessungen, Kofferraumvolumen und Beinfreiheit sind gleich zum Mini mit Verbrennungsmotor. Wirtschaftlich ist der Mini ein Freund für das Bankkonto. Deutlich günstigere „Tank“- und Inspektions-Kosten schonen die Geldbörse. Dazu ist der Stromer steuerbefreit und die Anschaffung wird mit 6.000 Euro „Umweltbonus“ subventioniert. Einzige Ungewissheit: Wird der E-Mini ähnlich gute Gebrauchtwagen-Preise erzielen, wie die Verbrennungsmotor angetriebenen Versionen?

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